Tiefe Zufriedenheit
Gestern Abend bin ich mal wieder Richtung Berlin mit der Mitfahrgelegenheit gefahren. Und irgendwie überkam mich am Ende eines schönen Wochenendes in Sachsen im Auto quer durch das dämmernde Brandenburg begleitet von Popmusik aus dem Radio eine so tiefe Zufriedenheit mit meinem Leben, die ich gern öfter haben würde.
Einfach mal abschalten. Vor sich hinträumen. Mal nichts tun. Überlegen, was man die letzte Zeit erlebt hat. Und dafür dankbar sein.
Das hat mich mal wieder an ein Lied erinnert. (Ist zwar Pop, aber passt einfach mal, weil “Ich und ich” so herrlich zweideutige Texte haben. “Zufällig” kam dieses Lied auch ein paar Minuten später im Radio.)
“Ich warte schon so lange auf den einen Moment.
Ich bin auf der Suche nach hundert Prozent.
Wann ist es endlich richtig?
Wann macht es einen Sinn?
Ich werde es erst wissen, wenn ich angekommen bin. [...]Wenn es da ist werd ich feiern.
Ich weiß da ist noch mehr. Es liegt noch soviel vor mir,
ich lauf noch hinterher.
Bis jetzt fühl ich nur die Hälfte von allem was geht.
Ich muss noch weitersuchen, weil immer noch was fehlt. [...]und du sagst:
So soll es sein,
so kann es bleiben,
so hab ich es mir gewünscht.
Alles passt perfekt zusammen,
weil endlich alles stimmt.So soll es sein,
so kann es bleiben,
genauso ist es gut.
Alles passt perfekt zusammen,
weil endlich alles in mir ruht.”
Da kann ich nicht mehr viel hinzufügen außer:
Ich freu mich auf den Himmel, wo diese tiefe Zufriedenheit noch viel tiefer und größer sein wird.
Add comment 1. September 2008
Nach-Rüstzeit-Depression
Da bin ich wieder,
Das war schon ne richtig geniale Rüstzeit: meine wahrscheinlich letzte Sommer-Rüstzeit mit der EJA (Evangelische Jugendarbeit in Kamenz) war in Frankreich auf dem Campingplatz Le Pin Sec in der Nähe von Bordeaux. Das war so schön, dass ich jetzt mal wieder die typische und schon seit Jahren vermisste Nach-der-Rüstzeit-Depression habe. In Prinzip ist es keine wirkliche Depression, aber nach so einer ereignis- und gotteserlebnisreichen Zeit, ist es besonders schwer wieder in den manchmal so tristen Alltag zu finden. Die Menschen fehlen, mit denen man so viel Spaß hatte. Nur einer, der bei der Rüstzeit dabei war, ist auch mit mir gekommen – und das ist Gott. Doch zu dem fehlt der Kontakt zu sehr, weil ich versuche, die intensive Nähe der Rüstzeit fortzusetzen. An sich ist das weder schlecht noch verkehrt, aber es gelingt einfach nicht so, wie ich es gern wünsche. Momentan versuche ich das mit christlichem Radio zu kompensieren.
Es ist so wie in dem Lied, dass wir auf der Rüste öfter gesungen haben:
Dein Wind ergreift mein Segel, zieht mich aufs offene Meer. Ich spüre, dass ich schwebe, du kommst mir immer näher. Doch bist du nicht zu fassen, ich spür nur deinen Blick. Und seh ich dich verblassen, will ich zu dir zurück. Bin ich dir fern, bist du mir nah, ich bin mir sicher, du bist da. (”Ich laufe, ich falle” – Jakob Friedrichs und Volker Schmidt-Bäumler)

Trotzdem bin ich grade dankbar, diese geniale Zeit erlebt zu haben!
Add comment 23. August 2008
mal wieder
Es ist mal wieder so weit!
Der Joe eröffnet einen neuen Blog, weil er Spaß dabei hat. Mal schaun, wie lange es diesmal andauern wird.
Add comment 14. Juli 2008
